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Wir empfehlen: | |||||||||||||
Energiewirtschaft:
Indien hat große Anstrengungen unternommen, sich
von Energieimporten unabhängig zu machen. Dies gelang jedoch nur zum Teil
und zwar durch die Nutzung der reichlichen Kohlevorräten und durch den
Ausbau der Erdölforderung. In Indien wird über die Hälfte des
Energiebedarfs durch Kohle ,19% durch Erdöl , 3% durch Primärenergie
(Wasser- und Kernenergie) und 4% durch Erdgas gedeckt.
Ein Inder braucht im Durchschnitt 14 Gigajoules Energie
(BRD: 173). Das ist einer der niedrigsten Werte der Welt. Allerdings werden in
der Landwirtschaft 80% der Arbeit von Zugtieren verrichtet.
Industrie:
Die Schwerindustrie ( die Herstellung von Stahl,
Aluminium, Maschinen, Schiffen, Chemikalien und Papier)liegt in staatlicher
Hand, die Konsumherstellung in privater Hand. Manche Produkte werden auch in
Heim- und Kleinindustrien hergestellt. Besonders mit Software hat Indien auf
sich aufmerksam gemacht.
Außerdem ist Indien zum bedeutendsten Exporteur
von Schmuck geworden. Industrielle Handelspartner sind Deutschland,
Großbritannien, Belgien, Rußland und Japan.
4.Klima
Der Monsunzyklus:
Indien liegt zum größten Teil in der
Tropenzone. Wenn man von den Gebirgen absieht, gehört es zu den
wärmsten Ländern der Welt. Das Klima Indiens wird von einer langen
Trockenzeit bestimmt, die periodisch vom Sommermonsun unterbrochen wird, der
jahreszeitlich Regen über Indien bringt. Dieser Sommermonsun ist für
das Leben der Menschen in diesem sonnenausgesetzten Land sehr wichtig. Wenn es
die Abkühlung durch die Sonnenregen nicht gäbe, wäre die Hitze so
groß, daß man nicht leben könnte. Eine schlechte Ernte aus
Mangel an Regen, aber manchmal auch wegen zuviel Regen, kann eine Hungersnot
hervorrufen. (Der Monsun und die sichtbare Wanderung der Sonne in ihrem
jährlichem Zyklus haben in der indischen Kultur seit dem Altertum das
Bewußtsein eines genauen Ablaufs eines Lebenszykluses hervorgerufen, der
alle Dinge der Natur regelt) Weil vier Fünftel der indischen
Bevölkerung auf dem Land lebt, ist dieser spezielle Regen
überlebenswichtig für das Land und seine Wirtschaft.
Klima
allgemein:
Indien ist durch den Wendekreis in eine nördlich
gemäßigte und in eine südl. subtropische Zone geteilt. Von Juli
bis Oktober bringt der feuchtwarme Sommermonsun aus SW vom Ozean anhaltende
Regenfälle. An der Westküste regnet es 2565mm, im Hochland von Dekkan
bringt der Monsun jährlich 760mm Niederschlag. Im Winter wehen kalte,
trockene NO-Winde vom Asiatischen Festland. An der Ostküste bringt der
Monsun leider viel weniger Regen. Das führte dazu, daß man an der
Westküste Staudämme baute, von wo man in die
„Krisengebiete“ an der Ostküste Wasser pumpt. Den Strom dazu
erhielt man durch Wasserkraftwerke an den Staudämmen. Die
Durchschnittstemperatur beträgt an der Westküste 27°C ,an der
Ostküste 28 Grad C. und im Hochland von Dekkan ebenfalls
27°C.
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